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Als Senior freigeflogen

Leider einer der letzten Termine im Aero-Club Kalender: Immer im Herbst findet das traditionelle „Seniorenvergleichsfliegen“ statt, das von der Jugendgruppe des Vereins für „Senioren“, damit sind aus Jugendgruppensicht alle älter als 25 Jahre gemeint, nach den Regeln des Jugendvergleichfliegens ausgerichtet wird.

Genau wie beim offiziellen Wettbewerb der Luftsportjugend fliegen die Teilnehmer in drei Durchgängen unter den strengen Blicken der Jury, die selbstverständlich von der Jugendgruppe gebildet wird, grundlegende Übungen wie Windenstart, Kreiswechsel, Rollübungen, Fahrtkurven und Seitengleitflüge vor. Jede Landung muss darüber hinaus als Ziellandung in einem sehr kurzen, markierten Landefeld ausgeführt werden. Jeder Fehler, jede Abweichung von der Ideallinie und natürlich eine Landung vor oder hinter dem Landefeld wird mit Strafpunkten geahndet. Anders als beim Jugendwettbewerb ist die Mitnahme eines Fluglehrers im Doppelsitzer ausdrücklich erlaubt, so dass nicht nur lizenzierte Segelflieger, sondern auch Flugschüler aller Ausbildungsstufen und Piloten, die sonst eher am Steuer von Motorflugzeugen zu Hause sind, an dem Spaß teilhaben können.

Ein gutes Dutzend Teilnehmer stellten sich bei schon sehr herbstlichen Temperaturen der Herausforderung. Der 37jährige „Senior“ Sebastian Dierks nutzte den Tag gleich noch für den krönenden Abschluss seines Fliegerjahres und flog zum ersten Mal in seinem Fliegerleben alleine, Moritz Herms konnte mit Hilfe der vielen Windenstarts seine Ausbildung zum Windenfahrer abschließen. Ein gelungener „Beifang“ zum eigentlichen Vergleichsfliegen.

Das endete mit einer großen Überraschung: Der erste, zweite und dritte Platz ging jeweils an ein Mitglied der Familie Liebert, mit Lars als dem jüngsten Seniorensieger in der Geschichte des Clubs, gefolgt von Mutter Petra und Vater Thomas, beide Fluglehrer im Verein.

 

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