Flugtag2016

Perfekt in Form(ation)

Perfekten Formationsflug bietet die Staffel der Fournier Motorsegler beim Flugtag  auf dem Flugplatz Ober-Mörlen, der am letzten August Wochenende stattfindet. Nur noch wenige Exemplare gibt es von diesen „schnittigen“ Flugzeugen. Drei verschiedene Typen dieser Gattung können bewundert werden. Mit der RF4 zeigt David Friedrich dann noch einen Solo Kunstflug.

RF 3

Die RF-3 war ein Entwurf des französischen Konstrukteurs René Fournier, der zahlreiche innovative Leichtflugzeuge entwickelte. Der Prototyp mit der Bezeichnung „Avion-Planeur Fournier RF01“ hatte seinen Erstflug am 6. Juli 1960. Die erfolgreiche Erprobung veranlasste die französische Regierung zur Finanzierung von zwei Vorserienmaschinen, als RF-2 bezeichnet, und zur Bestellung von sechs RF-3-Serienmaschinen, die von nationalen Fliegerclubs verwendet werden sollten. Die erste RF-2 flog im Juni 1962 und die erste RF-3 im März 1963. Die Auslieferung der Serienflugzeuge begann dann im November 1963.Gefertigt wurde die RF-3  in Gap Tallard bei der Fa. Alpavia. Der Proto Type der RF 3 kam  nach Deutschland  auf die Dahlemer-Binz ( Pützer-Sportavia) und wurde  mit VVZ geflogen bis zur Musterzulassung.

RF 4 d

Die RF 4 D ist ein 1-sitziger Motorsegler (baugleich wie die  RF 3), die von 1968 bis 1970 auf der Dahlemer-Binz ( Pützer-Sportavia) gebaut wurde. Insgesamt wurden ca. 140 Stück gefertigt, wobei in Deutschland  noch ca. 50 Stück registriert sind. Der kleine Einsitzer mit einem Leergewicht von etwa 280 kg hat eine Reisegeschwindigkeit von 180 km/h und eine Reichweite von etwa 650 km..Gefertigt wurde das Flugzeug in Holzbauweise (Kiefer/Birkensperrholz). Die RF 4 D ist ein Einsitzer mit freitragendem, einteiligem Flügel, Normalleitwerk und einziehbarem Einradfahrwerk. Im Gegensatz zur RF-3 ist diese RF-4 für den Kunstflug zugelassen.

RF 5 b Sperber

Die RF-5 ist ein Entwurf des französischen Konstrukteurs René Fournier, der die elegante Konstruktion der RF-3 sowie der RF-4 aufgriff und zu einem Doppelsitzer weiterentwickelte, der mit der bereits damals schon erfolgreichen SF 25 in Konkurrenz treten sollte. Da die Flugleistungen in der Grundversion mit einer Gleitzahl von 18 und einem geringsten Sinken von 1,4 m/s aber nicht an diesen heranreichten, wurde bei der weiterentwickelten RF-5B die Spannweite durch Verlängerung des Flügelmittelteils von 13,75 m auf 17 m erhöht. Die Version RF-5B trägt den Beinamen Sperber. Gefertigt wurde die RF-5 in Gap Tallard bei der Fa. Alpavia und bei der Sportavia-Pützer GmbH am Flugplatz Dahlemer Binz. Die RF-5 ist ein in Holzbauweise gefertigter, doppelsitziger, eigenstartfähiger freitragender Tiefdecker.Die Besatzung sitzt in Tandemanordnung hintereinander, was die Stirnfläche und damit den Luftwiderstand verringern hilft. Zu dieser Zeit erreichte sie die relativ hohe Reisegeschwindigkeit von bis zu 170 km/h.

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