Flugtag2016

Russenpower über der Wetterau

Looping, Trudeln, Rolle und Rückenflug – Kunstflug der Extraklasse beim Flugtag in Ober-Mörlen am 27.08. und 28.08.16 Und das bei dem satten Sound eines 9-Zylinder-Sternmotors mit über 10 Litern Hubraum.

Die Jakowlew „Jak 52“ ist ein zwei­sitziger, rus­sischer Militär- und Kunst­flug­trainer. Aus­ge­rüs­tet mit einem 360 PS starken, Wedenejew M-14P, luft­gekühlten 9-Zylinder Stern­motor erreicht sie Ge­schwindig­keiten von max. 420 km/h. Sie ging aus dem ein­sitzigen Kunst­flug­zeug „Jak-50“ als Trainer für die Grunds­chulung beim sowjetischen Militär hervor. Im Gegensatz zu ihrem Vorgängermuster war die Jak-52 wie schon die Jak-50 eine Ganzmetallkonstruktion.Ein wesent­licher Unter­schied zu der mit Sporn­rad aus­ge­rüsteten „Jak-50“ ist das Drei­bein­fahr­werk mit einem ge­schlep­pten Bug­rad. Nach der Ent­wick­lung in der Sowjetunion wurde die Serien­fer­tig­ung der Firma Bacau, später Aerostar, nach Rumänien übertragen. Ende 1994 waren ca. 1800 Exemplare gebaut. Bei Aerostar befinden sich bis heute noch kleinere Stück­zahlen, meist als direkter Kunden­auftrag, in Pro­duk­tion.

Die Jakowlew Jak-55 (russisch Яковлев Як-55) ist ein sowjetisches Sportflugzeug aus dem Entwicklungsbüro Jakowlew. Sie entstand als Nachfolger der Jak-50 im Jahr 1981 und war eine völlige Neuentwicklung mit vollsymmetrischem Profil. Der Mitteldecker ist in Ganzmetall-Bauweise gefertigt. Die Struktur hält Belastungen von bis zu 20 g stand. Aus ermüdungstechnischen Gründen wurden die G-Limits auf −6 g / und +9 g herabgesetzt. Im Laufe der nachfolgenden Jahre sollte die Jak-55 die Jak-50 in den Fliegerklubs der UdSSR ersetzen. Es entstand noch die Jak-55M mit verringerter Spannweite für höhere Rollraten. Die Leistung der Motoren betrugen 360 bzw. 420PS. Damit erreichte sie eine Höchstgeschwindkeit von 450km/h.

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