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„Your Captain, from the Flight Deck, …“

Ein kleines bißchen vorkommen wie ein Airbus-Pilot auf seinem Arbeitsplatz kann man sich seit Samstag, wenn man in der Dimona DN (sprich: „Delta-November“) auf dem linken Sitz Platz nimmt: Dort, wo bis vor kurzem noch zwei Blinddeckel von der einstigen Existenz zweier Kreiselinstrumente zeugten, prangt jetzt unser nagelneues ASPEN 1000 PFD. PFD, das steht für „Primary Flight Display“ und damit für eine Technologie, die zum Ziel hat, dem Piloten alle wesentlichen Flugparameter auf einen Blick zur Verfügung zu stellen.
Und so löst das neue „Mäusekino“ gleich mehrere Gerät ganz ab, nämlich die technisch anfälligen elektromechanischen Kreiselinstrumente für den künstlichen Horizont und den Kurskreisel. Zusätzlich integriert es einen elektronischen Kompass, der die Kursrose des Kurskreisels stets nach dem Erdmagnetfeld ausrichtet – das Einstellen und vor allem das Nachführen eines „weglaufenden“ Kurskreisels entfällt.
Ersetzen könnte das PFD auch die Anzeigen für Fahrt, Höhe und Steigen/Sinken, werden doch alle diese Informationen rechts und links des Horizonts in Balkenform dargestellt – eben alles auf einen Blick. Aus Redundanzgründen werden aber die vorhandenen Rundinstrumente beibehalten.
„Das Aspen PFD ist nicht nur weniger fehleranfällig und verschleißfrei, die Kombination aller relevanten Informationen auf einen Blick ist auch ein Sicherheitsfaktor. Auch für die Ausbildung ist es hilfreich, unseren Schülern den Umgang mit moderner Avionik zu vermitteln.“, freut sich Motorflugreferent und Fluglehrer Alex Bloch und fügt lächelnd hinzu: „und schick aussehen tut’s außerdem.“

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