Ka7 “Rhönadler”

D-2289

Die K 7 erhob sich am 27. September 1956 zu ihrem Jungfernflug. Der begnadete Flugzeugkonstrukteur Rudolf Kaiser hatte das Flugzeug bei der Alexander Schleicher GmbH in Poppenhausen (Rhön) entworfen. Es sollte als robustes Flugzeug mit guten Flugleistungen auf den Markt kommen. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen Ka 4 und Ka 2 entwickelte sich die K 7 zu einem Verkaufsschlager. Mit 511 gebauten Exemplaren rangiert die K 7 auf Platz 5 der meistgebauten doppelsitzigen Segelflugzeuge. Das Flugzeug wurde vorrangig zu Schulungszwecken genutzt. In den letzten Jahrzehnten wurde die K 7 jedoch zunehmend durch ihre Nachfolger ASK 13 und vor allem der ASK 21 von den Flugplätzen verdrängt. Es ist nicht genau nachvollziehbar wie viele Flugzeuge des Typs in Deutschland derzeit lufttüchtig sind, vermutlich sind es deutlich weniger als 100.

Die K 7 fliegt sich in allen Fluglagen völlig unkritisch und ist so bestens für die Anfängerschulung geeignet. Durch ihre gutmütige Auslegung kann sie problemlos getrudelt werden um Anfänger mit dieser ungewöhnlichen Fluglage vertraut zu machen. Kunstflug ist mit ihr jedoch nicht zulässig.

Die K 7 erfreut sich heute wieder zunehmender Beliebtheit unter Oldtimer-Freunden, da diese Flugzeuge günstig in der Unterhaltung und einfach zu reparieren sind.

Technische Daten
  • Baujahr: 1962
  • Bauart: Gemischtbauweise
  • Spannweite: 16 m
  • Länge: 8,15 m
  • Höhe: 1,70 m
  • Leergewicht: 285kg
  • max. Abfluggewicht: 480kg
  • Mindestgeschwindigkeit: ca. 60 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h
  • Gleitzahl: 25 bei 85 km/h
  • Sitzplätze 2

Die in Ober-Mörlen beheimatete D-2289 wurde 1962 gebaut und befindet sich aktuell in einer privaten Haltergemeinschaft. Die Fliegerfreunde kauften das Flugzeug gemeinsam um damit Spaß zu haben und diesen zu teilen. Die Haltergemeinschaft stellt das Flugzeug uneigennützig dem gesamten Verein zum Fliegen zur Verfügung, um den Schulbetrieb zu entlasten und Jungpiloten den Spaß und die Faszination der Oldtimerfliegerei näher zu bringen. Dabei tragen die Mäzene alle Kosten für die Unterhaltung des schönen Flugzeugs um die Jugend zu fördern.

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